Was haben ein Flugzeug, ein Fahrzeug, eine Turbine und eine moderne Produktionsanlage gemeinsam? Damit aus anspruchsvollen Werkstoffen präzise Bauteile entstehen, braucht es Zerspanungstechnologie, die Prozesse beherrschbar, produktiv und wirtschaftlich macht.
Genau hier ist Walter zu Hause.
Als Spezialist für die Metallbearbeitung entwickelt Walter Werkzeuge und Lösungen zum Drehen, Bohren, Gewinden und Fräsen – und verbindet diese mit umfassender Engineering-Kompetenz. Rund 3.800 Mitarbeitende arbeiten weltweit daran, Zerspanungsprozesse weiterzuentwickeln.
Wer bei Walter arbeitet, bewegt sich damit in einer Welt, in der es auf Mikrometer ebenso ankommt wie auf die große Perspektive: Wie lässt sich industrielle Fertigung leistungsfähiger, digitaler und nachhaltiger gestalten?
Bei Walter endet die Aufgabe nicht beim einzelnen Zerspanungswerkzeug. Das Unternehmen beschäftigt sich mit dem gesamten Bearbeitungsprozess und entwickelt gemeinsam mit Kunden Lösungen für die Komplettbearbeitung von Bauteilen.
Dabei treffen unterschiedliche Technologien, Anwendungen und Kompetenzen aufeinander. Die Lösungen von Walter kommen unter anderem im Automobilbau, in der Luft- und Raumfahrt, im Maschinenbau und in der Energietechnik zum Einsatz.
Das macht die Arbeit greifbar: Hinter Werkzeugen, Prozessen und digitalen Anwendungen stehen reale Bauteile und industrielle Herausforderungen.
Wie Walter Engineering versteht, zeigt sich besonders deutlich am Unternehmenssitz in Tübingen. Dort befindet sich das rund 5.000 Quadratmeter große Walter Technology Center – von Walter selbst als „Erlebniswelt und Forschungsfabrik zugleich“ beschrieben.
Hier werden Hightech-Lösungen für die Zerspanung entwickelt, getestet und demonstriert. Werkzeuge, Bearbeitungsprozesse und digitale Anwendungen lassen sich unter realen Bedingungen erproben. Gemeinsam mit Kunden bearbeiten und optimieren Walter Teams praxisreife Prototypen für unterschiedliche Branchen.
Walter nennt diesen Ansatz „Real Life Engineering“.
Für Mitarbeitende bedeutet das ein Umfeld, in dem technisches Know-how nicht abstrakt bleibt. Ideen, Technologien und Prozesse müssen sich in der Praxis bewähren.
Walter wurde 1919 gegründet. Mehr als ein Jahrhundert Unternehmensgeschichte trifft heute auf Themen, die die industrielle Fertigung grundlegend verändern.
Digitalisierung und Innovation gehören ebenso dazu wie der verantwortungsvollere Umgang mit Energie und wertvollen Rohstoffen. Walter beschreibt Nachhaltigkeit als wesentlichen Bestandteil seiner Unternehmensstrategie und verfolgt konkrete Ziele bis 2030.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Kreislaufwirtschaft. Hartmetall enthält wertvolle Rohstoffe wie Wolframcarbid. Walter setzt deshalb unter anderem auf Recycling und Wiederaufbereitung und verfolgt das Ziel, Produkte, Rohstoffe und Abfälle zu mehr als 90 Prozent zirkulär zu führen.
Auch bei den eigenen Produkten wird dieser Anspruch sichtbar: Bei Walter Wendeschneidplatten mit einem hohen Anteil recycelten Wolframcarbids liegt der CO₂-Ausstoß nach Unternehmensangaben 36 Prozent unter dem vergleichbarer Platten aus Neumaterial.
So bekommt Präzision noch eine weitere Dimension: Es geht nicht allein darum, wie leistungsfähig ein Werkzeug ist, sondern zunehmend auch darum, wie Materialien, Energie und Ressourcen eingesetzt werden.
Technische Herausforderungen werden selten aus nur einer Perspektive gelöst. Walter setzt deshalb ausdrücklich auf Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion und versteht unterschiedliche Sichtweisen als Faktor für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit.
Auch Gesundheit und Sicherheit gehören zur Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Walter verfolgt dabei das Ziel „Null Schaden für Menschen“ und verbindet diesen Anspruch mit einem gesunden Arbeitsumfeld sowie der Förderung von Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion.
Die Grundwerte, auf die Walter seine Arbeit ausrichtet, sind ebenfalls klar definiert: Kundenorientierung, Innovation, Fair Play und Leidenschaft für Erfolg.
Die Metallbearbeitung entwickelt sich weiter: neue Werkstoffe, digitale Prozesse, steigende Anforderungen an Produktivität und ein bewussterer Umgang mit Ressourcen verändern die industrielle Fertigung.
Walter will diesen Wandel aktiv mitgestalten.
Das eröffnet eine Arbeitswelt für Menschen, die technische Präzision mit neuen Ideen verbinden wollen – und die daran mitarbeiten möchten, aus Werkzeugen, Engineering und Prozesswissen Lösungen für die Fertigung von morgen zu entwickeln.
Denn manchmal beginnt eine große Veränderung genau dort, wo es auf den kleinsten Unterschied ankommt.
So geht's weiter mit Walter AG.