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AGG-konforme Stellenanzeigen: rechtssicher formulieren

Stellenanzeigen sind oft die erste Kontaktstelle zwischen Unternehmen und Bewerbenden. Doch viele Formulierungen verstoßen unbewusst gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Das kann teuer werden und schadet der Arbeitgebermarke.

Problematische Formulierungen

Unzulässig oder riskant sind zum Beispiel:

  • „junges Team sucht Verstärkung“
  • „Muttersprache Deutsch“
  • „wir suchen sportliche Mitarbeitende“
  • „maximal fünf Jahre Berufserfahrung“

Solche Aussagen schließen bestimmte Gruppen aus und können als Diskriminierung gewertet werden.

Gute Stellenanzeigen sind neutral und klar

Sie sollten:

  • geschlechtsneutral formuliert sein
  • objektive Kriterien nennen
  • Anforderungen präzise beschreiben
  • Aufgaben realistisch darstellen

So erreichen Sie eine größere und vielfältigere Bewerbergruppe.

Vorteile einer rechtssicheren Anzeige

  • geringeres Abmahnrisiko
  • professioneller Auftritt
  • faire Chancen für alle Bewerbenden
  • höhere Bewerberqualität

Fazit

Stellenanzeigen müssen neutral formuliert sein. So schützen Sie Ihr Unternehmen und stärken Ihre Arbeitgebermarke.